Die Idee
Heywow begann mit der Beobachtung folgender Trends der Jahre 1998 bis 1999:
- Die Rasche Fortentwicklung von PDAs (Personal Digital Assistants) in Sachen Speicherausstattung, Rechenleistung, Bedienungskomfort sowie die (Pixel-)Auflösung der LCD Anzeigen
- Evolution der Datenraten, sowie die Möglichkeiten von paketorientierten Datenverbindungen bei GSM durch den Einsatz von GPRS (General packet Radio Service), sowie die Aussicht auf die hohen Datenraten von UMTS
- Sinkende Preise / Baugrößen von GPS Modulen und GPS Empfängern, sowie die Planungen des Europäischen Galileo Satellitennavigations Systems
- Verbreitung von netzwerkzentrischen Programmiersprachen und Protokollen wie Java und Jini
- Die Entwicklung von Kurzreichweiten-Funksystemen wir Bluetooth und WLAN.
Aus diesen Trends und aus Diskussionen mit Mitarbeitern der Sun Microsystems (vor allem mit Thomas Groth) , Hiller IPD, sowie anderen Partnern entstanden erste Visionen und Systemkonzepte zur neuartigen Kombination von Navigations- und Kommunikationselementen.
Die "Vision" und das System bekamen den Namen Heywow und wurden im April 1999 zur JESS (Java Enterprise Solutions Symposium) auf der Keynote präsentiert.
Die Grundidee von Heywow lautete vereinfacht ausgedrückt: "Man verwende einen mit Mobilfunk der 2.5 Generation ausgestatteten PDA, der ferner über GPS/Galileo, sowie Bluetooth verfügt. Man verbinde sich - unter Zuhilfenahme des Jini Protokolls und Bluetooth/WLAN/Mobilfunk- mit zwei Arten von Diensten: Erstens, mit lokalen Diensten in unmittelbarer Nähe des Nutzers. Zweitens, mit Diensten welche globalere Relevanz haben und im Netzwerk vorhanden sind".