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Die ersten Schritte
Patrick in Paris
UV-WAP

Die ersten Schritte

Die erste Kategorie umfasste Dienste wie lokale Navigation/Ortung in Gebäuden ohne GPS/Galileo-Empfang, lokale Ortskarten, Öffnungszeiten, Informationen, usw. Bluetooth könne verwendet werden, um direkt die Verbindung mit diesen Diensteservern aufzunehmen. John Gage, Chief Scientist von Sun Microsystems, prägte daraufhin den Begriff "location awareness by physical definition". Heywow sah erstmals die Verwendung lokaler Bluetooth Stationen vor, die wir damals noch Baken nannten. Später bekamen diese den Namen "Local Service Point", kurz LSP. Diese LSPs wurde in drei Kategorien aufgeteilt, je nach ihren Fähigkeiten hinsichtlich Kommunikationsausstattung. Allen LSPs war jedoch gemein, dass sie lokale Dienste und Informationen direkt mittels Bluetooth oder WLAN anbieten könnten.

Als weiteres wichtige Feature wurde "Smart Caching" eingeführt: das Endgerät, z.B. der PDA würde automatisch Informationen und Daten "horten" und Speichern. Automatisch heißt, dass der Kontext oder die Situation des Nutzers die Steuerung dieser Hortung vornehmen würde.

Es wurde eine kleine fiktive Geschichte mit den Namen Patrick in Paris verbreitet, um einige Use-Cases und Technologien zu verdeutlichen. Es gab daraufhin große Resonanz auf unsere Ideen und der Kreis der Heywow Interessierten begann zu wachsen.

Im Zusammenhang von Heywow wurde eine Reihe von Patenten angemeldet, von denen mittlerweile viele erteilt wurden. Dazu zählen Patente zur Hilfe bei Durchführung von Reisen, Reiseplanung, die Bereitstellung lokaler Dienste über Bluetooth, sowie die "SmartBulb": ein mit Bluetooth oder WLAN ausgestatteter LSP, in oder um einen Leuchtkörper untergebracht.

Im Sommer 1999 begann die Einbindung weitere Partner: neben Sun Microsystems und Hiller IPD kamen das FZI (Forschungs Zentrum Informatik) und Debis/Diebold dazu, im weiteren Verlauf TKIS (Xtend), dann Sony und die Technische Universität München (TUM). Später kamen als Partner hinzu: M-Squad, Yadastar, Humanize-IT, die Stadt Landsberg am Lech, TCLL, NBC, fdi, Lexpixel, Ambre-Solaire, fast music, und mad geniuses.

Die Technologie-Marketing Abteilung des DLR, damals unter der Leitung von Thorsten Rudolph, hat im Sommer 1999 eine "Vorstudie zu Heywow" ins Leben gerufen, und uns diese Partnersuche sowie erste Markt- und Machbarkeitsstudien ermöglicht. Ohne diese Hilfe wäre Heywow nie über die Ideephase hinausgekommen.

Im Dezember 1999 konnte die Heywow-Vision bei der WDR Computer Nacht Live vorgestellt werden:

wdr-computer-nacht-1999.jpg
Legende: Alexander Steingass, Patrick Robertson, unsere Poster, Thomas Groth (Sun)

Das Pilotprojekt zu Heywow mündete im späten Herbst 2000 in das HTO Projekt Heywow, gefördert aus der High Tech Offensive Bayern. Nun begannen die technischen Entwicklungen, viele weitere Patentanmeldungen, Showcase Definition, Marktstudien und Demonstrationen. Das Heywow Team wurde von 2000 an personell gestärkt, es arbeiten nun 7 wissenschaftliche Mitarbeiter und zahlreiche Studenten an Heywow.


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